Geschlechtsdysphorie bei Kindern

Buchempfehlung

Kohlhammer selbst kündigt das Buch mit den folgenden Worten an: „Entwicklungspsychiatrische, sexual- und kulturwissenschaftliche Überlegungen zur Genderdebatte und zum Phänomen der Geschlechtsdysphorie bei Minderjährigen.“

Aus dem Klappentext des Buches: “Eine wachsende Zahl von Minderjährigen fühlt sich „im falschen Körper gefangen“. Mit „trans“ ist eine neue Identifikationsschablone im Angebot, die auf eine Gruppe vulnerabler Jugendlicher trifft, insbesondere Mädchen, die Schwierigkeiten mit den körperlichen Veränderungen der Pubertät haben. Der Autor beschreibt allgemeinverständlich den aktuellen Stand der Wissenschaft und des mit zahlreichen Halbwahrheiten und ideologiegetriebenen Faktenverzerrungen vergifteten Diskurses. Er plädiert für evidenzbasierte Entscheidungen und warnt vor irreversiblen Gesundheitsschäden durch eine übereilte, oft auf falschen Annahmen und Versprechungen fußende „transaffirmative“ Behandlung. Unter Missbrauch der Regenbogen-Botschaft setzen Mediziner, Politiker und Medien eine kleine, höchst schutzbedürftige Patientengruppe größten Gefahren aus.“

Dies ist das bislang umfassendste und damit der Komplexität des Themas angemessene Werk zur Erforschung zunehmender Transgender-Identifikation bei Jugendlichen.“ (Dr. Roberto D’Angelo, Psychiater und Psychoanalytiker, Präsident der Society for Evidence-based Gender Medicine)

„Ein in jeder Hinsicht fachlich fundiertes Buch, das verständlich und klar einen umfassenden Überblick über den aktuellen Forschungsstand und wertvolle, wegweisende Einsichten über den therapeutischen Umgang mit Geschlechtsdysphorie bei Kindern und Jugendlichen gibt.“ (Prof. Dr. Dr. Tobias Banaschewski, Direktor der Abteilung für Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim)

„Ich kenne kein anderes Buch, das Wissen aus so vielen Disziplinen zusammenführt und nicht nur dem medizinischen Fachpublikum ein nahezu enzyklopädisches Panorama liefert, sondern auch Eltern und einer breiten Öffentlichkeit, die ein maßgebliches Nachschlagewerk wünschen.“ (Dr. David Bell, Psychiater und Psychoanalytiker, Leiter bis 2021 der Fitzjohn’s Unit im Tavistock and Portman NHS Trust, ehem. Präsident der British Psychoanalytic Society)

„Hinter dieses Buch kann nicht zurückgefallen werden. Es räumt radikal mit, Gefühlen‘ und Ideologien auf und stellt diesen Fakten und Reflexionen entgegen. Lebensrettend für Eltern betroffener Mädchen (80 %). Hilfreich für Experten – und beschämend für PolitikerInnen, die einer grotesk faktenleugnenden, jugendgefährdenden Ideologie hinterher hecheln.“ (Alice Schwarzer, Autorin und EMMA-Verlegerin)”

Eltern betroffener Kinder fühlen sich mit ihren wesentlichen Fragen alleine gelassen, dies ist für  Dr. Korte eines seiner Motive für dieses Buch. Eltern bekommen eine systematische Übersicht an die Hand und sollen befähigt werden, Ärzten gute Fragen stellen zu können. 

Es  ist eine wissenschaftliche Monographie und versteht sich nicht ausschließlich als medizinisches Fachbuch, sondern als Diskussionsbeitrag zu den aktuellen gesellschaften und auch rechtspolitischen Fragen. Die Debatte in Deutschland hinkt weit hinter den internationalen Debatten her, ist oft desinformierend und ideologisch geprägt.

Der Nachweis für einen Erfolg  bei der Behandlung mit sog Pubertätsblockern ist bisher nicht erbracht.  Es ist seit langem bekannt, dass bei der überwiegenden Mehrzahl betroffener Kinder, die keiner, ihren Körper verändernder, medizinischen Intervention  unterzogen werden, die Dysphorie sich von alleine legt. Oft sind es homosexuelle Kinder.

Auch das Ärzteblatt positioniert sich kritisch zu der unlängst veröffentlichten S2k-Leitlinie zu Geschlechts­inkongruenz und -dysphorie im Kindes- und Jugendalter. Die SZ schreibt über die Leitlinie:
“Die neue Behandlungsleitlinie stützt sich deshalb mehr auf Expertenkonsens und Verlaufsbeobachtungen als auf Evidenz aus der Studienlage, auch wenn alle Studien umfassend gesichtet worden seien, wie die Experten betonen. Aus diesem Grund wird die neue Leitlinie, die ursprünglich als Leitlinie der höchsten Qualitätsstufe S3 geplant war, nun als S2k-Leitlinie veröffentlicht.” Auf deutsch: Die Studienlage gibt nicht her, dass durch die Gabe von  Pubertätsblockern oder Operationen an Geschlechtsorganen eine signifikante Verbesserung erzielt werden kann.

Seit der „Bayerische Aktionsplan QUEER“ duch das Staatsministerium für Soziales massiv vorangetrieben wird und die Genderideologie bereits in fast jedem Lehrplan und jeder Behörde Platz genommen hat, ist der Schutz der Gesundheit und körperlichen Unversehrtheit von Kindern mit Geschlechtsdysphorie auch in Bayern elementar wichtig geworden. 

Bisher stellt sich das Bayerische Staatsministerium  für Gesundheit noch schützend vor Kinder mit Geschlechtsdysphorie und  Varianten der Geschlechtsentwicklung und fordert, dass bei Beratung von Kindern und deren Eltern staatliche Erziehungsberatungsstellen zwingend mit eingebunden werden müssen. Diese Grundhaltung wird von Organisationen, die den Bayerischen Aktionsplan QUEER gestalten, massiv unter Beschuss genommen. Diese Organisationen sind der Überzeugung, dass  „Cis-PsychologInnen und Cis Dipl PädagogInnen“ keine Expertinnen seien , diese Kinder sollten „Peer to Peer“ Beratung erhalten.

Wenn wir die beteiligten  Beratungsstellen des bayerischen Netzwerkes Queer genauer betrachten,  haben die Beraterinnen und Berater Bachelor-Abschluss in Pädagogik, sind SozialarbeiterInnen oder nennen sich fachliche Mitarbeiter. Zielgruppen sind: junge Erwachsene, Eltern, Familien.

Dem steten Wunsch nach Erweiterung des Beratungsangebotes auf Kinder wurde entgegengesetzt, dass die Finanzierung und Projektbewilligung der Mittel für die jeweilige Beratungsstelle sich klar  auf Erwachsene beschränken soll und nicht einfach auf Kinder erweitert werden dürfe. 

Die Forderung nach Erweiterung der Kompetenzen, aufgrund der Annahme, eine persönliche Betroffenheit sei für Angestellte und Ehrenamtliche eine ausreichende Qualifikation, um mit der vulnerabelsten aller Bevölkerungsgruppen, psychisch leidenden Kinder, arbeiten zu können,  muss entschieden entgegengetreten werden. 

Kinder- und Jugend-PsychotherapeutInnen sind, wie auch Kinder- und Jugend-PsychiaterInnen  ausreichend ausgebildete Fachkräfte, die  in der Lage sind, eine Differentialdiagnose zu stellen und auf die spezifischen Bedürfnisse und Erfordernisse des Kindes einzugehen. 

Medizinische Betreuung und Beratung über Behandlungsmethoden gehört in die Hände von Expertinnen und Experten. Dieses Buch leistet einen wichtigen Beitrag in der Diskussion. 

Dr Korte hat die folgenden Videos zur  Buchankündigung veröffentlicht: 

oder: Zu dem Buch gibt es einen YouTube-Kanal “Hinter dem Regenbogen”, auf dem Dr. Korte einige Aspekte der Thematik erläutert. (Und dann einen Link entweder zu dem Kanal oder zum ersten Video.) 

Ein ausführliches Interview mit Dr. Korte gibt es hier: https://youtu.be/OUfbRvNlw80?si=iJbSEV_Gl7x0iFFV

Unsere Meinung zu dem Buch: 

Frauenrechte und die Sicherheit von Frauen und Mädchen stehen erkennbar unter Beschuss – weltweit, europaweit, deutschlandweit: Ob es um Femizide geht, die Normalisierung von Pornographie und Prostitution oder um das Ansteigen der Fälle von Gruppenvergewaltigung. Aber eine große Gefahr für die Sicherheit und Gesundheit von Mädchen und jungen Frauen kommt auf Samtpfoten daher, unter dem Deckmantel von Inklusion, Offenheit und Akzeptanz: Die Erzählung von der „Transidentität“, von den Jugendlichen, deren „Geschlechtsidentität“ nicht zum „zugewiesenen“ biologischen Geschlecht passt, die „im falschen Körper gefangen“ sind. Die man sofort im anderen Geschlecht bestätigen muss, weil sie sonst psychischen Schaden erleiden, gar Selbstmord begehen. Medien verbreiten diese Erzählung, kritiklos, Politiker und – besonders bedenklich – Lehrerinnen und Lehrer. Doch:  Ist es überhaupt belegt, dass es Jugendlichen psychisch besser geht, wenn Sie ins andere Geschlecht „transitionieren“, sich dafür sogar irreversiblen medizinischen Eingriffen unterziehen? (Spoiler: Nein! Die  überwiegende Mehrheit der Betroffenen söhnt sich nach der Pubertät mit dem Geburtsgeschlecht aus.) Warum sind 80% der von plötzlich auftretender „Geschlechtsdysphorie“ Betroffenen, deren Zahl seit wenigen Jahren sprunghaft ansteigt, Mädchen? Welche Ähnlichkeiten gibt es zwischen Magersucht und Transidentifikation? Dr. Alexander Korte, der renommierte Münchner Kinder- und Jugendpsychiater, präsentiert in seinem neuen Buch „Hinter dem Regenbogen“ umfassend den aktuellen Forschungsstand zu all diesen wichtigen Fragen – und noch vielen andern.  Damit endlich die so dringend nötige sachliche Diskussion beginnen kann. Und besonders Mädchen keinen Schaden durch unkritisch verbreitete Ideologie erleiden.  

Bayerischer Aktionsplan QUEER

Der FAM „Arbeitskreis LesBi“ besteht aus lesbischen und bisexuellen Frauen sowie aus engagierten Müttern. Wir haben uns aktiv im Bayerischen Aktionsplan QUEER eingebracht und beteiligten uns an den unterschiedlichen Arbeitsgruppen.

Obwohl wir Lesben und bisexuelle Frauen sind, mussten wir uns trotzdem die Teilnahme erkämpfen. Der Runde Tisch, organisiert vom Staatsministerium, wurde nicht ausgeschrieben und auch von der einleitenden Konferenz des LSVD wurden wir ausgeschlossen.

Es bedurfte einiger Mails um für die Kick-Off-Veranstaltung des eigentlichen “Bayerischen Aktionsplans QUEER” eingeladen zu werden. 

in der Arbeitsgruppe 1 – Sensibili­sierung verbessern, Diskriminie­rung überwinden, waren wir nicht erwünscht. Dieser Ausschluß entspricht einer offensichtlichen Diskriminierung von Lesben innerhalb der „Community”; zum Ausgleich wurde uns die Teilnahme an der Arbeitsgruppe „Bürgerbeteiligung” angeboten, was wir angenommen haben. Selbstbewusste Lesben, die ihre sexuelle Orientierung nicht der queeren Ideologie unterwerfen wollen, sind wohl traumatisierend für transsexuelle und nonbinäre Identitäten, wir stören angeblich den imaginären „Safe Space“ der Arbeitsgruppe 1.

Letztendlich haben wir über die Arbeitsgruppe „Bürgerbeteiligung” unsere Vorstellungen und Forderungen einbringen können. Außer uns war noch eine schwule Organisation bei der Bürgerbeteiligung zu finden, sonstige Bürgerinnen und Bürger des Freistaates zeigten kein Interesse an der Mitgestaltung. Dies ist sehr bedauerlich, dringt doch die queere Ideologie in jeden Lebensbereich aller ein. 

Wir forderten in den Arbeitsgruppen den Erhalt und Ausbau von Lesbenräumen, den Schutz von Schülerinnen und Schülern vor ideologischer Manipulation, die Einhaltung des AGG und des Arbeitsrechts.

Hier findet ihr unseren Antrag „Lesbenräume erhalten und schaffen“ aus Arbeitsgruppe 2 – Weiterentwicklung des Bayerischen LSBTIQ-Netzwerks -, der mit 5 zu 1 Stimmen abgelehnt wurde. Unser Antrag wurde queer-ideologisch adaptiert und als Antrag „Lesben*räume schaffen“ mehrheitlich angenommen und eingereicht. Die Definition „Lesbe” (homosexuelle Frau) wurde  verfälscht zu „Lesbe*“, das bedeutet circa für „alle Menschen die gerne Lesbe sein wollen” sollen Räume geschaffen werden. Lesben werden zu einem Teil im FLINTA Spektrum der Identitäten. Lesben sollen zur Konversion gezwungen werden, damit Männer als „Lesben*“ Validierung erleben.

In der queeren Ideologie dürfen Lesben nicht mehr sein, wer wir sind, homosexuelle Frauen. Falls dies vom Staatsministerium für Familie, Soziales und Arbeit unterstützt wird, sind wir bei struktureller Diskriminierung angekommen, somit von staatlichen Organisationen unterstützter und  mit öffentlichen Mitteln geförderter Diskriminierung und damit zu einem Verstoß gegen das Grundgesetz.

Zur Arbeitsgruppe 3 heißt es auf der Plattform des „Bayerischen Aktionsplans Queer” Kommunale Aktionspläne: „Mit kommunalen Aktionsplänen sollen die lokalen Bedürfnisse und Lebenswelten queerer Menschen sichtbar gemacht, die Kommunikation zwischen Verwaltung und queerer Community gestärkt und die Schaffung von Angeboten für queere Personen angeregt werden. Doch welche Maßnahmen, Strukturen und Projekte braucht es, um das Miteinander in Kommunen zu stärken und um Hass und Gewalt gegen queere Menschen zu bekämpfen?” Zwei FAM-Frauen nahmen incognito, d.h. ohne Erwähnung ihrer Zugehörigkeit zu FAM an der Auftaktveranstaltung teil. Die Diskussion innerhalb der AG3 dominierten gleich zwei transidentifizierte Männer, die das Gespräch immer wieder auf „Trans”-Themen lenkten.

Wir nahmen auch an einer Online-Sitzung der AG mit dem Schwerpunkt „Kindheit, Jugend, Familie” teil. (Schon der Schwerpunkt ist verwunderlich, da es im „Bayerischen Aktionsplan Queer” unserer Information aus dem Landtag nach eigentlich um Maßnahmen für Erwachsene gehen soll.) Auch hier waren ein transidentifiziertes CSU-Mitglied, das zu einem Ortgruppenvorstand gehört und eine weitere transidentifizierte Person dominant. Insbesonders das CSU-Mitglied verlangte mehr Geld und Ressourcen für Mitarbeiter, damit eine arme Bekannte nicht immer ehrenamtlich in ganz Bayern herumfahren müsse, um „Transmenschen” zu beraten. Es ging erneut sehr viel um das Thema „trans“.

Als wir darauf bestanden, dass nur qualifizierte Berater mit Kindern sprechen dürfen, die meinen, „trans“ zu sein, hat sich das CSU-Mitglied sehr schnell aufgeregt, dies als „Konversionstherapie“ bezeichnet  und betont, dass „irgendwelche Psychologen“ lange nicht so viel Ahnung hätten und qualifiziert wären wie beispielsweise das CSU Mitglied als „Peer-Berater”, (übrigens jemand, der beruflich in der Software-Industrie tätig ist).

Im Nachgang zu dieser Sitzung haben wir fristgerecht zwei Maßnahmenvorschläge eingereicht, in denen es um die „verpflichtende, evidenzbasierte Aufklärung von Lehrkräften, SchulpsychologInnen, SchulsozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen in Jugendzentren und Beratungsstellen darüber” ging, „dass das Thema Transidentität sich vom Thema sexuelle Orientierung grundlegend unterscheidet”. Trotz mehrfacher Nachfragen per Mail (im Februar und Ende September) haben wir weder das in der Sitzung von der Leitung zugesagte Protokoll bekommen, noch wurden wir in einen Verteiler der AG3 aufgenommen, noch haben wir erfahren, was aus unseren Maßnahmevorschlägen wurde. Eine Folgesitzung wurde auf einen Termin verschoben, an dem wir nicht teilnehmen konnten – worüber wir aber nicht informiert wurden, sondern zufällig über Dritte erfahren haben.

Weitere FAM-Frauen nahmen an Sitzungen der AG Arbeitswelt teil. Ihr Fazit: Weitgehend sämtliche Bedürfnisse anderer Gruppen, seien es Frauen oder Behinderte und die geltende Rechtslage (AGG, Arbeitsrecht) wurden zwecks einseitiger Durchsetzung von Maximalforderungen ignoriert:

Jede gesellschaftliche, staatliche oder wirtschaftliche Organisation solle einer queeren Aufsicht unterliegen, jeder Prozess solle überwacht und alle Mitarbeiter nachgeschult werden. 

Vereinzelt wurden wir dafür kritisiert, dass wir am „Bayerischen Aktionsplan QUEER” teilnehmen, uns einbringen und diesen Akionsplan mit gestalten wollen, was einer Akzeptanz der queeren Ideologie gleich kommen würde. Wir hingegen werden nicht, ohne protokollierten Widerspruch, alle die Frauen- und Lesbenräume weggeben, die wir in den letzten 50 Jahren aufgebaut haben. Neben der Vergabe von Millionen an öffentlichen Fördergeldern, die die Gesellschaft queerideologisch umstrukturieren sollen, geht es auch um junge Lesben, die in einem System aufwachsen, dessen Lesbenfeindlichkeit ihresgleichen sucht.

Oktoberfest und die Sicherheit von Frauen

Oktoberfest 2024 – Wie sicher sind Frauen wirklich?

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Reiter, 

da Sie der Schirmherr der Aktion Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen sind, haben wir, die Frauen der Frauen Aktion München, Fragen bezüglich der realen Sicherheit von Frauen und Mädchen auf der Wiesn 2024. Die Trägervereine Amynia eV  und Imma eV setzen sich für den Schutz von „Mädchen* und Frauen*” ein. 

BR24 berichtet  über mehr Sicherheit für Mädchen und Frauen beim Oktoberfest. Eigentlich sehr erfreulich. Jedoch auf den zweiten Blick ist der Artikel mehr als ernüchternd, sogar erschreckend!

Es wird wieder, wie letztes Jahr, ein „Safe Space“ eingerichtet. Allerdings, wenn man genauer hinschaut, für alle. Für alle? Ja, auch für Männer, die sich nicht als Männer fühlen, oder behaupten, gar eine Frau zu sein.

Zitat aus der BR24-Berichterstattung

Wo ist eigentlich der angekündigte Schutz für Frauen?

Wie BR24 berichtet, sind für die Veranstalter des Oktoberfestes (das städtische Referat für Arbeit und Wirtschaft) (und für die Stadt München) „alle Menschen, die sich als Frau definieren“ gemeint.

Das bedeutet im Klartext: jeder Mann, der behauptet, eine „Frau” zu sein, erhält Zutritt zum sogenannten „Safe Space”.

In der Berichterstattung wird erwähnt, dass „Männer diesen geschützten Bereich nicht betreten [dürfen]”. Das ist sehr irreführend, denn ein Mann bleibt ein Mann, auch wenn er behauptet, sich als Frau zu identifizieren. Wenn nun jedoch “alle Menschen” Zutritt bekommen, “die sich als Frau definieren”, (siehe Definition des Oktoberfestveranstalters), dann ist es für Frauen kein „Safe Space” mehr, da Männer Menschen sind und, als Frau definiert, Zutritt haben können bzw. sollen.

Wie wollen die Veranstalter des Oktoberfestes und Sie als Oberbürgermeister und Schirmherr die Sicherheit von Frauen tatsächlich gewährleisten?
Was gedenken Sie und die Stadt konkret zu tun, wenn sich eine Frau durch die Anwesenheit eines transidenten Mannes bedroht fühlt?

Wo ist dieser Safe Space” zu finden?

Zu finden ist dieser „Safe Space” laut offiziellem Oktoberfest Geländeplan hinter der Schottenhamel Festhalle, als Nr. 5 gekennzeichnet. Das rote S bedeutet Service und „SafeSpace”

App „SafeNow“

Zusätzlich zu diesem „Raum für alle, außer für Männer, die Männer sein wollen“, gibt es eine App von Tilman Rumland, SafeNow” nennt sie sich. Auf der Webseite lässt sich ein Alarmknopf kaufen, und Wearables (ein Armband, über das Alarm ausgelöst werden kann) soll es auch bald geben.


In einer bedrohlichen Situation, so berichtet BR24, Zitat: „Werden Security-Mitarbeitende oder Freunde und Familienmitglieder alarmiert, deren Kontaktdaten dafür festgelegt sind.“ Diese sollen rettend eingreifen.

Unsere Frage an Sie: Warum liegen die Daten und die Administration dieser App in den Händen eines privaten Anbieters und nicht in öffentlicher Hand? Ist es nicht die Aufgabe der Polizei, Bürgerinnen und Bürger zu schützen und Gefahren von ihnen abzuwenden? 

Zum Hintergrund: Damit die App professionelle Sicherheitsmitarbeiter alarmieren kann, müssen auf dem Gelände und in Gebäuden flächendeckend Antennen aufgestellt werden. Sendet eine dieser Antennen das Notsignal, eilen die Sicherheitskräfte zum Meldeort. Insgesamt erfordert die App neben Antennen eine ausreichende Besetzung mit Sicherheitskräften. Eine gute Sache, Sicherheitskräfte werden überall gebraucht. 

Die SZ letztes Jahr hat  berichtet, dass über Safe Now” ein Sicherheitsmitarbeiter herbeigerufen werden kann. Seinerzeit hat die zweite Bürgermeisterin Katrin Habenschaden, die App stolz präsentiert; es sei ihr ein Herzensthema, Fest und Veranstaltungen sicherer zu machen. Weitere Artikel finden sich auf der Webseite von “SafeNow”. 

Die Deutsche Bahn hat die App 2022 am Bahnhof Berlin Südkreuz in Kooperation mit der Bundespolizei getestet. Im Hauptbahnhof Hamburg ist sie bis Ende 2024 im Einsatz.

Aber: Warum hinterfragt niemand die Freundes- und Familien-Option kritisch? Denn neben professionellen Kräften lassen sich in einer, wie auch immer empfundenen, Notsituation Freunde und Familie zum persönlichen Schutz herbeirufen. Da sind wir sehr nah an der Organisation einer Bürgerwehr. Problematisch für die Sicherheit von Frauen ist auch, dass theoretisch auch Täter Mittäter herbeirufen könnten. 

Im Abschlußbericht des Versuches der Deutschen Bahn steht, dass auch unbescholtene Menschen gemeldet wurden, die sich einer polizeilichen Überprüfung unterziehen mussten. Dies wird nicht kritisch bewertet, sondern positiv als präventive Maßnahme.  Ist diese App nicht nur eine Steigerung von den immer häufiger entstehenden Meldeportalen? 

 

Mit Freude stellen wir fest, dass, laut Aussage der Oktoberfest-Organisatoren, bei den mit grün markierten WC-Orten auf der Barriefreien Karte„reguläre” Männer- und Frauentoiletten vorhanden sind. 

Fazit:

Entgegen den Beteuerungen des Oktoberfest-Veranstalters und den Betreibern der App Safe Now”, ist die Sicherheit von Frauen auf der Wiesn 2024 nicht gewährleistet.

Auf der einen Seite die schwammige Definition, zum Nachteil von Frauen, wer tatsächlich eine Frau ist. Frauen sind erwachsene Menschen weiblichen Geschlechts. Das erkennen die Veranstalter mit ihrer Definition nicht an und öffnen damit die Räume, die Frauen schützen sollen, auch für Männer.

Auf der anderen Seite finden wir, dass derartige Apps, die hochsensible Daten speichern und verwalten, in den Verantwortungsbereich staatlicher Sicherheitskräfte gehören und nicht in kommerzielle Hände. 

Aus diesen zwei Gründen stellen wir besorgt fest, dass Frauen auf dem Oktoberfest 2024 NICHT ausreichend geschützt sind. 

Wir fordern die Veranstalter und damit die Stadt München auf, dass sie den Schutz auf der Wiesn für Frauen garantieren, und zwar aufgrund der wissenschaftlichen Definition von Frau, und dass die App Safe Now” ausschließlich unter den Verantwortungsbereich staatlicher Sicherheitskräfte fällt.

Mit freundlichen Grüßen, 

Die Frauen der Frauen Aktion München 

Globaler Protest gegen SBGG

Am 1.11.2024 ab 12.05h findet ein Globaler Protest gegen das Deutsche SBGG (Selbstbestimmung im Bezug auf den Geschlechtseintrag) statt. Frauen aus aller Welt protestieren gegen dieses frauenfeindliche und menschrechtsverletzende Gesetz.

Hier findet ihr ausführliche Informationen, organisiert wird diese Aktion von LASST FRAUEN SPRECHEN!“ und Frauen sprechen“.

FAM reist nach Berlin, um an dieser wichtigen Demonstration teilzunehmen.

Demo Paris – #SaveWomensSports

Frauen aus ganz Europa trafen sich am 2. August in Paris, während der olympischen Sommerspiele 2024, um für die Rettung des Frauensports zu demonstrieren.
Auf X könnt ihr diese Aktion unter den Hashtags #XX und #SafeWomensSports nachverfolgen.
Hier der Abschuß der Demo in einem wunderschönen Post bei @RoisinMichaux.
In immer mehr olympischen Sportarten treten Männer an, die formal z.B. im Ausweis einen weiblichen Personenstand haben. Gerade im Sport, und dies schon vor Einsetzen der Pubertät, sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen aber so eklatant, dass für Frauen eine große Benachteiligung entsteht, wenn sie gegen Männer antreten müssen.
Bei Weltmeisterschaften wurden für sog. nonbinäre transsexuelle Identitäten eigene Kategorien eingerichtet, diese werden aber nicht genutzt. Somit scheint es für diese Menschen nicht wichtig, sich fair sportlich zu messen und zu vergleichen. Im Frauensport sind sie fehl am Platz.

Naheliegend sind Frauen auch im Boxsport extrem benachteiligt, wenn sie gegen Männer antreten müssen, hier eine Zusammenfassung.

Dazu die mehrfache Boxweltmeisterin Regina Hamlich, Zitat aus diesem Video: „Was ich davon halte, dass bei den olympischen Spielen ein biologischer Mann gegen eine Frau boxt, ich kann es jetzt ausführlich erklären, habe ich aber gar keine Lust zu, ich mache es kurz und knapp: Lasst diesen Scheiß!“

Zu den Olympischen Spielen gab das IOC eine 33 seitige Blackliste heraus, mit Begriffen, die in der Berichterstattung nicht verwendet werden dürfen, Begriffe wie biologisch männlich waren darunter. Die Ungarische Presse verlor die Akkreditierung, als sie männliche Boxer, die im Frauenboxen antraten, als männlich bezeichnete.
Die Süddeutsche Zeitung hat diesen ausgewogenen Artikel zu dem Boxskandalen während der Olympischen Spiele in Paris veröffentlicht.